# Mein Klimabeitrag

Mein Klimabeitrag

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Innovative, umweltfreundliche Technologien werden im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle spielen. Nichtsdestotrotz hat es jeder Einzelne in der Hand, seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine niedrigere Strom-, Gas- oder Ölrechnung zahlt sich zudem in barer Münze aus.

Im Frühjahr 2007 wurde auf meinem Hof Groß-Opholt in Neukirchen-Vluyn eine Solarthermie-Anlage mit 160 m2 Solarfläche kombiniert mit einem Ein-MeterZwanzig-Stückholzkessel von 245 kW installiert. Die dadurch erzeugte Energie wird in einem 10.000 l Vorratsboiler gespeichert und von dort zu 3 Abnahmestellen mit je 1.000 l Vorratsspeicher verteilt.

An diesen Vorratsbehälter sind die jeweiligen Wohnungen und Büros bzw. die Werkstatt angeschlossen. Die Anlage stellt Energie für die Heizungsanlage und für das Gebrauchswasser zur Verfügung. Während der Anlaufperiode sollen etwa 1.000 m2 Büro-/Wohnfläche mit Wärme versorgt werden. Für überschüssige Wärme in den Sommermonaten sollen Getreide- und Holztrocknung sowie andere Ideen verwirklicht werden. Die zu erwartende CO2-Reduzierung liegt bei 73t CO2 pro Jahr.

Darüber hinaus wurden auf meinem Hof seit den siebziger Jahren kontinuierlich neue Bäume angepflanzt, die Kohlendioxid aus der Luft binden.

Mit diesem Beispiel möchte ich zeigen, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten ein Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob durch eine moderne Heizung, effiziente Elektrogeräte, eine Solaranlage, Energiesparlampen oder schlicht die Abschaltung von Geräten bei Nichtgebrauch: Jeder hat es selbst in der Hand, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Sanierung einer Hofanlage mittels Wärmedämmung und Sonnenheizung

Bestandsaufnahme

Die Möglichkeiten Energie- und CO2-Einsparungen zu erzielen, lassen sich in drei Bereiche unterteilen:

  • Reduzierung der Wärmeverluste z.B. durch Wärmedämmung
  • Reduzierung der Umwandlungsverluste z.B. durch effiziente Wärmeerzeuger
  • Wahl eines CO2-armen oder -neutralen Energieträger z.B. durch Holz oder Sonnenenergie

Nicht alle Möglichkeiten sind in gleicher Weise für jedes Objekt geeignet. Darum steht am Anfang die Bestandsaufnahme.

Zunächst wurde eine Thermografie durchgeführt, um Schwachstellen zu ermitteln. An Hand der Bauunterlagen und einer Ortsbesichtigung wurden für die einzelnen Gebäudeabschnitte die Energiebilanzen erstellt. Anhand einem auf das jeweilige Objekt abgestimmten Maßnahmenkatalog wurden alle relevanten Einsparungen berechnet und dokumentiert. Aus den zur Zeit sinnvollen Maßnahmen wurde ein Paket geschnürt und umgesetzt.

Konzept

Neben den Dämmmaßnahmen war das Ergebnis, dass es sinnvoll ist, die einzelnen Heizzentralen mit unterschiedlichen Energieträgern (Heizöl, Flüssiggas und Elektrizität) auf eine zentrale Wärmeversorgung umzustellen und diese CO2-neutral zu versorgen. Aus diesem Grund wurde eine Solaranlage mit einem 10.000 Liter Pufferspeicher und einer Kollektorfläche von 160 m² errichtet. Ist die Sonneneinstrahlung nicht ausreichend, wird der Speicher mit Scheitholz befeuert. Dies bot sich an, da Holz in ausreichendem Maße zur Verfügung steht und die Infrastruktur hierfür vorhanden ist. Als Reserve steht ein mit Rapsöl befeuerter Ölkessel zur Verfügung. Holz und Rapsöl sind gespeicherte Sonnen-energie.

Energiebilanz für die Gebäude Groß Opholt 1,3 und 5 und den eingesetzten Energieträger vor (links) und nach der Sanierung (rechts).

Hierdurch werden jährlich etwa 73 t CO2 vermieden.

 

Die Planung erfolgte durch das regionale Ingenieurbüro EUKON www.eukon.de

 

 




Die Kraft der Sonne – Faszination Photovoltaik

Für den Einsatz von Photovoltaik sprechen viele Gründe. Die Sonne liefert uns ihre Energie frei Haus, unbegrenzt und sauber. Ohne Abgase und andere Umweltbelastungen kann durch Solarzellen Strom produziert werden, der das Klima schont. Durch die dezentrale Produktion des Solarstroms und die freie Verfügbarkeit der Sonnenkraft macht Photovoltaik zudem langfristig unabhängig von Energieimporten. Investitionen in Solarstrom unterstützen regionale Wirtschaftskreisläufe, durch die neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger ergreifen die Initiative und installieren Solarstromanlagen auf ihren Dächern. Der Anteil der Photovoltaik an der Stromproduktion nimmt kontinuierlich zu: 430.000 Photovoltaik-Anlagen sind bereits in Deutschland installiert, und allein im letzten Jahr konnten Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 1.100 MWp in Betrieb genommen werden.

Herausforderungen durch den Klimawandel

Führende Wissenschaftler konnten den Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und den Eingriffen des Menschen nachweisen. Die Bekämpfung des Klimawandels muss deshalb von der Politik entschlossen angegangen werden. Eine von ökonomischer Vernunft geleitete Förderung regenerativer Energien ist dabei alternativlos. Erneuerbare Energien voranzutreiben, bedeutet nachhaltige Politik zu betreiben.

Meine Solarstromanlage – Eine langlebige Investition für die Zukunft

In den Jahren 2007 - 2009 wurde auf meinem Hof Groß-Opholt in Neukirchen-Vluyn eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 80 kW installiert.

Dadurch werden jährlich rund 42 Tonnen an klimaschädlichem CO2 eingespart.

Die vorhandenen Anlagen werden mit einer SolarLog elektronisch überwacht, deren Funktionalität leider noch zu wünschen übrig lässt.

Photovoltaikanlagen haben nach drei bis sechs Jahren die Energie wieder eingespielt, die zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Von diesem Zeitpunkt an gewinnt die Anlage zusätzliche Energie. Bei Photovoltaikanlagen ist von einer Lebensdauer von 25 Jahren auszugehen. Wahrscheinlich ist aber eine höhere Laufzeit. Die Anlagen produzieren also bei 30 Jahren Lebensdauer fünf bis elfmal mal soviel Energie wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde.

Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage

Bei der photovoltaischen Nutzung von Sonnenenergie wird die Strahlung der Sonne mittels Solarmodulen (Solargenerator) in elektrische Energie umgewandelt. Der produzierte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der Betreiber einer Solaranlage bezieht den Strom für seine Verbrauchsgeräte in aller Regel aus dem allgemeinen Stromnetz. Dieser Strom speist sich aus einem Energiemix aus fossilen und regenerativen Energieträgern. Mit dem Neuanschluss einer Solaranlage trägt der Anlagenbetreiber jedoch zur Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien im Energiemix bei.

Quelle: www.solartechnikberater.de

 

Finanzielle Förderung der Photovoltaik

Das Gesetz für den „Vorrang Erneuerbarer Energien“, kurz "Erneuerbare Energien Gesetz" oder "EEG", ist ein vom Bundestag im Jahre 2000 erstmals beschlossenes und 2008 novelliertes Gesetz zur Förderung regenerativer Energie- träger. Ziel ist es, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes, den Anteil klimaschonender Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln.

Für die Stromgewinnung aus regenerativen Energiequellen bestimmt das EEG feste Vergütungssätze.

 

 

 

 

 

Die Photovoltaik Anlage wurde erstellt durch die regionale Firma Erich-Hermann Meiss GmbH in Neukirchen-Vluyn