# Klimawandel

 

Zugleich lassen sich Auswirkungen auf Fauna und Flora nachweisen:
Die Verschiebung von Lebensräumen bestimmter Tiere und Pflanzen in größere Höhen und polwärts, die Dezimierung einiger Tierpopulationen, das frühere Auftreten von Baumblüten, das Auftauchen nicht heimischer (invasiver) Insektenarten und ein verändertes Brut- und Wanderungsverhalten bei Vögeln. 

Insbesondere würden sich die Schäden durch schwere Stürme, Dürreperioden und andere Naturkatastrophen stark erhöhen. In einem Bericht des jetzigen Leiters des volkswirtschaftlichen Dienstes von Großbritannien und früheren Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern an die britische Regierung vom 30. Oktober 2006 (Stern-Report) werden die Kosten einer ungebremsten globalen Erwärmung auf 5-20 % des jährlichen globalen Bruttoinlandsprodukts geschätzt. Die Kosten zur Begrenzung des Klimawandels auf ein beherrschbares Maß würden nach Angaben des Berichts lediglich rund 1% betragen.

Eine entschlossene Politik ist also nicht nur das Gebot ökologischer, sondern vor allem auch ökonomischer Vernunft. Das Europäische Parlament hat im Mai 2007 einen temporären Ausschuss eingesetzt, der politische Handlungsoptionen zur Bekämpfung des Klimawandels ausloten soll. Da Energie und Klima zwei Seiten einer Medaille sind, wird dieser Ausschuss sich auch mit Fragen der Energieversorgungssicherheit und modernen Technologien der Energiegewinnung und -erzeugung befassen.

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