# Klimawandel

Klimawandel

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Der vierte Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), in dem die Erkenntnisse weltweit führender Klimaforscher zusammengefasst sind, lässt kaum noch einen Zweifel daran, dass die zunehmende Erwärmung unseres Planeten hauptsächlich menschlichen Ursprungs ist. Die Geschwindigkeit der seit dem Beginn der Industrialisierung stattfindenden Erwärmung ist in der Geschichte bisher beispiellos: Seit 1861 stieg die global gemittelte Temperatur um 0,6°C (+/- 0,2 °C).
Laut dem IPCC-Bericht wird sich die Erde in diesem Jahrhundert um 2 bis 4,5°C erwärmen. Regional könnte die Erwärmung sogar noch weit stärker ausfallen, in arktischen Breiten wird sie voraussichtlich bis zu 6°C betragen.

Die Folgen einer ungebremsten globalen Erwärmung sind enorm und können zum Teil schon heute beobachtet werden. So haben Wissenschaftler aus Dänemark kürzlich in einer Langzeitstudie von 1996 bis 2005 auf Grönland herausgefunden, dass der arktische Frühlingsbeginn sich binnen 10 Jahren um 14 Tage nach vorn verschoben hat. Das Abtauen von Gletschern, das Abschmelzen der Masse des Arktischen Eises, das Auftauen von Permafrostböden, das spätere Zufrieren und das frühere Aufbrechen von Flussvereisungen führen weltweit zu einem Anstieg des Meeresspiegels. 

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