Florenz

EU-Einigung: Autos müssen sauberer werden

Brüssel |

Neue CO2-Grenzwerte für 2025 und 2030 beschlossen

Die EU hat sich auf neue, strengere CO2-Grenzwerte für Pkws und leichte Nutzfahrzeuge für 2025 und 2030 geeinigt. "Gerade der Transportsektor muss einen verstärkten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dort stiegen die Emissionen nämlich leider in letzter Zeit wieder an. Wir brauchen mehr saubere Autos auf den europäischen Straßen - das ist gut für die Umwelt und für die Geldbörse der Verbraucher. Ich begrüße daher die Einigung von gestern, auch wenn ich mir in einigen Bereichen noch mehr Ambition gewünscht hätte", sagt Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein.

"Wir wollen damit sicherstellen, dass die europäischen Hersteller den Auto-Markt der Zukunft gewinnen. Gerade Investitionen in Elektromobilität und andere saubere Technologien werden Arbeitsplätze in Europa erhalten und neue schaffen, unseren Verkehr klimafreundlicher gestalten und uns weniger abhängig von Öl und Gas machen. China hat das bereits erkannt und investiert massiv in saubere Autos, während wir hier in Europa größtenteils noch Dreckschleudern fahren", so Florenz.

Die Unterhändler von Europäischem Parlament, Rat und Kommission einigten sich gestern Abend darauf, den CO2-Ausstoß bis 2025 für alle Fahrzeuge um 15 Prozent und bis 2030 um 37,5 Prozent für PKW, bzw. 31 Prozent für leichte Nutzfahrzeuge wie Vans und Lieferwagen abzusenken.

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