Florenz

Florenz: Der Weg nach Berlin führt über den Niederrhein

Straßburg |

Parlamentarier fieberte in Kehl mit dem Mönchengladbacher Neuville

Auf dem Marktplatz in Kehl am Rhein erlebte der Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz das Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Polen. Zusammen mit 1000 anderen begeisterten Fußballfans zitterte der Vorsitzende des Umweltausschusses bis zum erlösenden Tor des Mönchengladbachers Oliver Neuville. Als Oliver Neuville den Trainingsanzug abstreifte hatte ich direkt das dumpfe Gefühl, dass er sein Tor schießt, freute sich Florenz mit dem deutschen Stürmerstar.

Oliver Neuville stammt als Spieler von Borussia Mönchengladbach aus dem Wahlkreis von Karl-Heinz Florenz. Eigentlich habe ich mit Fußball nicht viel zu tun, bekannte Florenz. Als ehemaliger Reiter suchte er bislang das Glück der Welt auf dem Rücken der Pferde - wurde jetzt aber eines besseren belehrt und ist vollends im WM-Fieber. Die Diskussion um die Nominierung von Neuville habe ich aber in den Medien verfolgt. Es war richtig, dass der Bundestrainer den Gladbacher nominiert hat, ist sich Florenz sicher.

Für Florenz war das Tor durch den Borussen aber kein Zufallsprodukt. Mit zwinkerndem Auge bekannte der Parlamentarier: Der Weg nach Berlin kann nur über den Niederrhein verlaufen, wenn wir auch nicht das Glück hatten, dass der Borussiapark zum WM-Stadion wurde, so hat ein Wahl-Mönchengladbacher das Tor zum Achtelfinale weit aufgestoßen.

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