Florenz

Kampfansage an Asien: Förderung von innovativer Batterie-Produktion in Europa

Groß Opholt |

EU bündelt Kräfte / EU-Plan vorgesellt

Heute stellte die Europäische Batterie-Allianz, die von der EU-Kommission ins Leben gerufen wurde, konkrete Maßnahmen und ihre 20 Prioritäten für die Förderung der Batterieproduktion in der EU vor. Die Allianz setzt sich aus Industrie- und Innovationsakteuren zusammen. "Kräfte zu bündeln ist der richtige Weg. Es ist wichtig, dass Europa bei der Batterieherstellung nicht den Anschluss verliert und hier mit Innovationen und nachhaltigen Technologien punktet. Wir haben es in der Vergangenheit verpasst, in die Batterie-Branche zu investieren, weshalb derzeit Technologien und Batterien aus dem asiatischen Raum importiert werden. Es ist daher ein strategisch wichtiger Bereich für die europäische Industrie, denn bis zu fünf Millionen neue Arbeitsplätze könnten geschaffen werden. Und wir wissen alle, dass bei der Erreichung der Klimaziele, beispielsweise im Verkehrssektor, Elektrofahrzeuge und somit Batterien eine große Rolle spielen werden. Hier sollte Europa und insbesondere die deutsche Automobilbranche an vorderster Front stehen", sagt der CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein Karl-Heinz Florenz.

88 Prozent der weltweiten Batteriezellenfertigung fand 2015 in China, Japan und Korea statt. Die Europäische Batterie Allianz möchte dem entgegentreten und bündelt daher künftig nach dem Vorbild des Flugzeugbauers Airbus die europäischen Kapazitäten für die Produktion leistungsfähiger Energiespeicher und Batterien.

Mehr Informationen zur Europäischen Batterie-Allianz unter:
http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-18-1168_en.htm und
https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/industry_day_factsheet_batteries_final.pdf

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